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Selfpublisher versus Verlag

  • mail94694
  • 20. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 23. Nov. 2025

One-Woman-Show oder Crowded House?


Es wäre gelogen, würde ich behaupten, dass ich mich nicht mit dem Gedanken beschäftigt hätte, an einen Verlag zu treten. Ich habe das auch schon versucht, aber jetzt erst einmal der Reihe nach:


Mein Debüt „Affen von der Rolle“ habe ich aus zweierlei Gründen geschrieben:

  1. Um mir zu beweisen, dass ich so ein Projekt durchziehen kann.

  2. Für meine beiden Töchter.


Daraus sind auf den Wunsch meiner Kinder drei Bände entstanden. Bei der gesamten Elly-Reihe habe ich nicht ein einziges Mal darüber nachgedacht, sie über einen Verlag in den Buchhandel zu bringen. Ich habe sie als reine Schreibübung betrachtet und war stolz auf mich, meine Bücher neben das meines Großvaters ins Regal zu stellen. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm und so …


Dann habe ich „The Brain Project“ geschrieben. War begeistert von der Idee und den Bezug zur Realität. Habe wahnsinnig viel dafür recherchiert und tolle Bücher über das menschliche Gehirn gelesen. Mein Anspruch zu diesem Zeitpunkt war, einen Jugendthriller zu schreiben, der in die Zeit passt. Meine Testleser haben mir dies bestätigt und das war mir Beweis genug, dass ich auch diese Herausforderung gemeistert hatte.

Danach kam zum ersten Mal der Gedanke, an einen Verlag zu treten.


Zuerst habe ich mir die Mühe gemacht, Literaturagenturen anzuschreiben. Jeder, der das schon einmal gemacht hat, weiß, wovon ich schreibe und wie furchteinflößend die Ansprache an denjenigen ist, der es wagen könnte, ein Manuskript einzureichen.

Die Absagen kamen mit langer zeitlicher Verzögerung, einige knapp und kurz, andere lang ausgeführt und meine Idee lobend, aber Absage bleibt Absage.

Im nächsten Schritt habe ich mich direkt an die Verlage gewandt, obwohl ich mir damit keinerlei Chancen einräumte, da ich von einer Bekannten weiß, wie deren Schreibtische aussehen. Auch dieser Schritt ist mit viel Recherche verbunden, denn Verlag ist nicht gleich Verlag, jeder hat sein Augenmerk auf ein bestimmtes Genre und die Verlagslisten ...

… ja die, die könnten ebenso wie die Agenturlisten auch mal upgedatet werden.


Da ich kein besonders geduldiger Mensch bin, habe ich mich nach einem halben Jahr Wartezeit entschieden, das Buch ebenso über den Selbsverlag zu veröffentlichen, in etwa zu dem Zeitpunkt, in dem mir ein Verlag schrieb, dass mein Manuskript zwar bis in die letzte Lektorenrunde gekommen war, aber dann doch abgelehnt wurde.

Ernsthaft: Das ist beinahe ein Ritterschlag!


Aber letztendlich war ich einfach nur froh, das Projekt endlich abschließen und mein Buch in den Händen halten zu können.

 
 
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Ich bin fürchterlich schlecht in Social Media, prophezeie, dass ich mich nie daran gewöhnen werde und versuche nun, mit dem Blog einen Mittelweg einzuschlagen. Ein Kompromiss, sozusagen. Ob es funktioniert, wird sich zeigen. Ich werde mein Bestes geben!

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